Termine 2/2021

12.11./03.12.2021: Ein Abend rund um die Kunst

E-Mail*
Vorname
Nachname
Lesung

LESUNG

Ausstellung

AUSSTELLUNG

Musik

MUSIK

Kreativ

KREATIV

Pressestimmen 2019 - 2020

Ferienaktionstage - "Flexipaint" - 02.07.2020

Foto: Freckenhorster Bürgerhaus

Die Glocke 08.07.2020

Flexipaint-Workshop: Kinder werden im Bürgerhaus kreativ

Freckenhorst (bjo). Vielfältig waren die Ideen, die die angemeldeten Kinder jetzt in zwei Flexipaint-Workshops mit Jutta und Mara Maier im Freckenhorster Bürgerhaus umsetzen konnten. Bevor die Kinder allerdings zu Pinsel und Farbe griffen, galt es zunächst, die 30 mal 30 Zentimeter große Leinwand mit Schnüren in verschiedene Flächen zu unterteilen - entweder zufällig oder schon mit einer konkreten Bildidee im Hinterkopf. Allen Teilnehmern war die Freude anzumerken, im Bürgerhaus kreativ tätig sowie mit Pinsel und Farbe aktiv werden zu dürfen.

Simon Kempston - Singer-Songwriter aus Edinburgh - 02.02.2020

Foto: Freckenhorster Bürgerhaus

Westfälische Nachrichten 04.02.2020

Gitarrist aus Edinburgh zu Gast im Bürgerhaus

Göteborg, Stockholm, Graz: Auf seiner Tournee bereist der schottische Singer-Songwriter Simon Kempston Orte in den verschiedensten Ländern Europas. Zwischen Auftritten in Stuttgart und Leipzig machte der Musiker Sonntag in Freckenhorst Halt, um ein Konzert im Bürgerhaus zu geben. Seine Lieder, zu denen der Künstler auch gerne Geschichten über die Entstehung und damit aus seinem Leben verriet, fügten sich hervorragend in die gemütliche Atmosphäre des alten Fachwerkhauses ein. Das Publikum - das Konzert war nahezu ausverkauft - ließ sich von den stimmungsvollen Blues- und Folksongs mitreißen und war begeistert.

Die Glocke 07.02.2020

Musikalisch zu Europa bekannt

Freckenhorst (bjo). Mit der Mehrheitsentscheidung der Briten, die Europäische Union zu verlassen, kann sich Simon Kempston nicht anfreunden. Der Musiker aus dem schottischen Edinburgh gastierte jetzt im Freckenhorster Bürgerhaus und versicherte seinem Publikum musikalisch: "We are scottish, not british. We are european instead."

Schottisch und nicht britisch, stattdessen aber europäisch würden sich die meisten Menschen in seiner Heimat fühlen, versicherte Kempston und ist überzeugt: "Es wird ein zweites schottisches Unabhängigkeitsreferendum geben." Dann, so hofft der Musiker, würden sich seine Landsleute vom "Unvereinigten Königreich" lossagen und anschließend wieder der EU zuwenden.

Das schwierige Verhältnis zwischen Schottland und England war indes nur eines der Themen, die Simon Kempston im nahezu ausverkauften Freckenhorster Bürgerhaus musikalisch aufgriff. So erzählte Kempston beispielsweise von einem Boxer, den er in einem schottischen Pub kennengelernt hatte. "Von seinen Kämpfen hatte er nur drei gewonnen", berichtete er den Konzertgästen im Bürgerhaus. Weil er aber die Leidenschaft des Boxers für seinen Sport so beeindruckend fand, habe er sich erneut mit ihm getroffen und ein Lied über ihn geschrieben. Und wer weiß, vielleicht ist Simon Kempston damit zu einem Glücksbringer für den Sportler geworden: "Seitdem hat er zwei von vier Kämpfen gewonnen."

Ob das an der Musik des schottischen Sängers, Songwriters und Gitarristen liegt, muss natürlich dahingestellt bleiben. Klar wurde im Bürgerhaus jedoch schnell, dass es Kempston mit seiner Musik gelang, sein Publikum in den Bann zu ziehen und zu begeistern. Der anhaltende Applaus und die Zugabe-Forderungen der zuhörer, nachdem der letzte Ton des regulären Sets verklungen war, legten einen eindrucksvollen Beweis dafür ab.

Rawsome Delights - Handverlesene Vintage-Schätze - 12.01.2020

Fotos: Freckenhorster Bürgerhaus

Die Glocke 14.01.2020

Still der Musik lauschen ist bei "Rawsome Delights" unmöglich

Freckenhorst (bjo). Einfach nur still auf den Stühlen sitzen, der Musik lauschen und nach dem Verklingen des letzten Tons des jeweiligen Stücks brav applaudieren? Wenn "Rawsome Delights" auf der Bühne stehen, geht das nur schwer - jedenfalls der Teil mit dem Stillsitzen und einfach nur Lauschen.

Keine Frage: Jennifer Weng und Eddie Arndt, die beiden Vollblutmusiker, die gemeinsam das Duo "Rawsome Delights" bilden, ziehen ihr Publikum in den Bann. So auch am Sonntag im Freckenhorster Bürgerhaus, denn bei einem Konzert von "Rawsome Delights" stehen nicht etwa eine ausgefeilte Lichtshow oder andere Effekte, sondern vor allem die Musik im Mittelpunkt.

Akustisch und auf das Wesentliche reduziert, präsentierten Jennifer Weng (Gesang, Kazoo, Glockenspiel) und Eddie Arndt (Gitarre, Gesang) Folk, Rock`n`Roll, Jazz und Swing. Von Nancy Sinatra bis Caro Emerald, von Wilson Pickett bis Woody Pines reichte die musikalische Spannweite des Abends, wobei sich Jennifer Weng und Eddie Arndt nicht darauf beschränkten, ihre "alten und neuzeitlichen Vintage-Schätze" einfach nur nachzuspielen.

Ganz im Gegenteil präsentierten die beiden die jeweiligen Titel in frischen Versionen, denen man anmerkt, wie viel die Songs den beiden Protagonisten bedeuten. Und so war es keineswegs verwunderlich, dass die Zuhörer am Sonntagnachmittag im gut besuchten Freckenhorster Bürgerhaus eben nicht nur ruhig auf ihren Plätzen sitzen blieben, sondern der Einladung von Jennifer Weng ("Wer will, darf gerne mitsingen") immer wieder begeistert Folge leisteten. Anhaltenden Applaus für "Rawsome Delights" gab`s natürlich zudem, und so dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis das musikalische Duo erneut in der Stiftsstadt seine Instrumente auspacken wird.

Westfälische Nachrichten 16.01.2020

Künstler-Duo "Rawsome Delights": Klassiker im erfrischenden Gewand

-lor- FRECKENHORST. Musik-Genres wie Rock`n`Roll, Folk, Swing und Jazz erfreuen sich dauerhaft großer Beliebtheit. Ein Beispiel dafür ist das Dortmunder Künstler-Duo "Rawsome Delights", bestehend aus Jennifer Weng und Eddie Arndt, das am Sonntagabend bereits zum zweiten Mal im Freckenhorster Bürgerhaus aufgetreten ist und die Musiksaison 2020 dort einläutete.

Die beiden Musiker, die bereits zwei CDs aufgenommen haben und neben eigenen Konzerten auch auf verschiedensten Festivitäten, wie Geburtstagen oder Hochzeiten spielen, präsentierten beliebte Vintage-Evergreens sowie eher unbekannte Songs, die in jedem Fall auf eine sehr erfrischende, neue und so gar nicht angestaubte Art und Weise Interesse an der Entdeckung der 20er bis 60er Jahre weckten. Auch der eine oder andere Titel aus heutiger Zeit wie Rihannas "Umbrella" wurde neu interpretiert und in der für das Duo typischen, meist auf Gitarre und Gesang reduzierten Form dargeboten.

Doch trotz der unterschiedlichen Herkunft ihrer Lieder, die ihnen sehr wichtig sind, gibt es eine Verbindung: "Es geht eigentlich immer nur um Liebe", wie Jennifer Weng mit einem Augenzwinkern erklärte. Songs wie "Anything For Love" von den Woody Pines oder "Hold me Tight" von Kitty, Daisy and Lewis erzählen Geschichten von Zweisam-, aber auch von Einsamkeit. Und wenn nicht, dann von bemerkenswerten Charakteren des Alltags wie dem Mädchen aus dem selbst geschriebenen Song "Two Faced Girl". Oder der US-amerikanische Komponist Irving Berlin, der in "My Walking Stick" von seinem Gehstock berichtet, ohne den er partout nicht das Haus verlässt.

Gepaart mit den charmanten und humorvollen Moderationen und Überleitungen und der gemütlichen Atmosphäre im gut besuchten Fachwerkbau machten den vom Verein Freckenhorster Bürgerhaus organisierten Abend zu einer gelungenen Angelegenheit, die schließlich mit geliebten Klassikern wie "I Wanna Be Like You" aus dem Dschungelbuch und "Mister Sandman" von den Chordettes sowie einem kräftigen Applaus für Weng und Arndt abschloss.

Ob in Zukunft vielleicht noch ein dritter Auftritt in diesem Haus winkt, blieb offen, doch sowohl "Rawsome Delights" als auch der Verein des Bürgerhauses, der sich schon auf den Auftritt des schottischen Songwriters Simon Kempston am           2. Februar freut, würden dies begrüßen.

Magical Mystery Duo - Mühlmann & McCarthy play The Beatles - 24.11.2019

Fotos: Freckenhorster Bürgerhaus

Die Glocke 27.11.2019

Gelungener Konzertabend auf den Spuren der Beatles

Freckenhorst (jor). Es war eine kleine Hommage an eine der musikalisch bedeutendsten Zeiten und vier der musikalisch bedeutendsten Künstler des vorigen Jahrhunderts, was am Sonntagabend im gut besuchten Freckenhorster Bürgerhaus zu hören war. Michael Mühlmann und Paul McCarthy, beinahe Namensvetter des berühmten Beatle Paul McCartney aus Liverpool, ließen in einem rund zweieinhalbstündigen Konzert Erinnerungen an eine Zeit wach werden, die für die meisten der rund 50 Besucher Jugendzeit oder sogar Kindheit gewesen sein muss.

Schon der bekannte "One, two, three, four",  Einstieg von "I saw her standing there", dem ersten Song der ersten LP, sowie der authentische Höfner-Bass ließen erkennen, dass Mühlmann und McCarthy ziemlich nah an den Originalen bleiben wollten. Ein schwieriges Unterfangen, wenn man zu zweit statt zu viert ist. "Ringo hatte heute leider keine Zeit", scherzte Michael Mühlmann, als er sich etwas Percussion um den Fuß band. Danach ging es mit vier Gitarren, einem E-Piano und besagtem Bass im chronologischen Schnelldurchlauf durch sieben Jahre Musikgeschichte.

McCarthy, selbst ein "Liverpudlian", und Mühlmann steuerten zahlreiche Fakten und Anekdoten bei. Nicht alle Informationen mögen den strengen Kriterien der Biografen standhalten, aber sie waren amüsant zu hören. Ebenso wie ihre Zwei-Mann-Interpretationen, bei denen sie sich soagar an "A day in the life" versuchten - ein Wagnis, das sogar besser gelang als manch andere Stücke. Puristen würden vielleicht quengeln, dass es in "Norwegian Wood" "This bird had flown" heißt und nicht "that". Und auch manche Akkorde und Soli waren eben live, handgemacht und knapp daneben, aber das tat der Freude der Zuhörer keinen Abbruch. Ihr Mitsingen und Mitklatschen, ebenfalls stellenweise knapp daneben, bestätigten einen tollen Abend, der sogar "Eleanor Rigby" und "Penny Lane" nebst zugehörigen Geschichten ins Bürgerhaus holte. Nach "Let it be" und "Hey Jude" verließen die Musiker mit den fest eingeplanten, aber auch vehement geforderten Zugaben "All you need ist love" und "Yellow Submarine" die Bühne.

Westfälische Nachrichten 29.11.2019

Musikalischer Ausflug in die 60er Jahre

-mby- Freckenhorst. In engen Kneipen im englischen Liverpool und in Hamburg haben die legendären Beatles George Harrison, John Lennon, Paul McCartney und Ringo Starr ihren unvergleichlichen weltweiten Erfolgsweg in die Popmusik Anfang der 1960er Jahre begonnen. In diese bewegende Atmosphäre fühlten sich am Sonntagabend rund 60 Besucher des Freckenhorster Bürgerhauses versetzt, eingeladen von Karin Wichmann als Vorstandsmitglied des gleichnamigen Vereins.

Die Akteure des Abends, Michael Mühlmann (45, im Osnabrücker Land aufgewachsen) und Paul McCarthy (55, in Liverpool geboren) traten mit unterschiedlichen Gitarren und Mühlmann zusätzlich mit dem E-Piano und einem Schellenband ins Rampenlicht. Sie versetzten die Besucher, die die musikalische Hoch-Zeit der Beatles noch hautnah miterlebt haben dürften, in größte Begeisterung.

Ihr Song-Programm mit über 30 Beatles-Titeln hatte das "Magical Mystery Duo" chronologisch geordnet. Und sie trugen nicht nur die Welthits der Pilzköpfe vor. Fehlen durften aber selbstverständlich nicht die einstigen Chartführer wie Yesterday, Let it be, All you need is love, Hey Jude, Hard day´s night, Obladi-Oblada (zum Mitlingen) oder Yellow Submarine.

Michael Mühlmann und Paul McCarthy, dessen Name mit dem des Beatles-Mitglieds leicht zu verwechseln ist, kommt sehr zugute, dass sie ihre Instrumente nicht nur bestens beherrschen, sondern außerdem über hervorragende Singstimmen verfügen, die den Stimmen von John Lennon und Paul McCartney sehr ähnlich sind. Einzelne Passagen der Vorträge wurden solo gesungen, wobei diese Stimmeigenschaften besonders deutlich wurden.

An diese Erfolgsmusik schließen sich ähnliche Musik-Programme des Freckenhorster Bürgerhauses mit anderen Künstlern im ersten Quartal des kommenden Jahres an.